Sicherheit auf jedem Gleis

Züge und Schieneninfrastruktur sind ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Verkehrssysteme. Sowohl Schienen als auch Komponenten des rollenden Materials – wie Radsätze, Räder und Achsen – sind hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt.
Die Prüfung dieser Bauteile mittels zerstörungsfreier Verfahren während der Produktion sowie wiederkehrende Prüfungen im Betrieb sind entscheidend, um Qualitäts- und Sicherheitsstandards einzuhalten, die Lebensdauer zu verlängern und potenzielle Schäden frühzeitig zu erkennen.
Unsere automatisierten und mechanisierten Prüflösungen detektieren sicherheitskritische Komponenten im Schienenbereich sowohl in der Fertigung als auch in der Instandhaltung zuverlässig auf Innen- und Oberflächenfehler.
 

Unsere Lösungen für Bahn & Schiene

Fehler frühzeitig in der Produktion erkennen

Räder im Schienenverkehr sind hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt. Selbst kleinste Defekte können im Betrieb zu Ausfällen führen und damit ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellen.
Auch fertig gewalzte Schienen unterliegen während der Produktion im Schienenwalzwerk einer strengen Qualitätskontrolle.
Aus diesem Grund müssen sowohl Schienen als auch Räder und weitere Komponenten des rollenden Materials bereits im Herstellungsprozess zerstörungsfrei geprüft werden, um mögliche Materialfehler oder Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen.

Rosenxt - Non destructive testing of railways with our RAWIS

Prozessoptimierung 

Moderne Produktionsanlagen für Schienenräder sind hochgradig automatisiert. Der Transport der Räder zwischen den einzelnen Fertigungsstationen erfolgt durch automatische Manipulatoren. Unsere Prüflösungen fügen sich nahtlos in diese Abläufe ein – zukunftssicher, wartungsfreundlich und exakt auf den Produktionsprozess abgestimmt.

Wichtige Erfolgsfaktoren sind dabei: maximale Anlagenverfügbarkeit, lange Lebensdauer, kurze Umrüstzeiten bei Profilwechseln sowie minimale Wartungs- und Reperaturzeiten – bei gleichzeitig gesteigerter Prüfauflösung.

Anforderungen, die wir erfüllen:

Neue Schienen, Eisenbahnachsen oder Räder müssen bereits während der Produktion nach internationalen oder lokalen Normen sowie den individuellen Lieferbedingungen der Endkundinnen und -kunden geprüft werden. Unsere Prüfsysteme sind deshalb so konzipiert, dass sie flexibel einsetzbar sind – unabhängig von Marktanforderungen oder Standards.

Typische international anerkannte Normen für die Prüfung in der Neuproduktion sind unter anderem:

  • EN 13261 für Eisenbahnachsen
  • EN 13262 für Eisenbahnräder
  • ISO 5948 für Achsen und Räder
  • EN 13674-1 für Schienen

 

Regionale Standards umfassen unter anderem:

  • IRST-12
  • IRS R-34
  • IRS R-19/93
  • AREMA
  • AAR M-101
  • AAR M-107/M-208

Weitere regulatorische Anforderungen können auf Anfrage berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Instandhaltung werden Eisenbahnräder, Voll- und Hohlachsen sowie komplette Radsätze auf Laminierungen, Risse und Volumenfehler geprüft. Dies erfolgt entweder direkt am Fahrzeug oder im Rahmen der Aufarbeitung in der Radsatzwerkstatt – mithilfe zerstörungsfreier Prüfmethoden wie Ultraschall oder Wirbelstrom, entsprechend den Vorgaben des Betreibers.

Da die Prüfanforderungen in der Regel kundenspezifisch sind, wird die technische Auslegung unserer Systeme exakt an die jeweiligen Spezifikationen angepasst.

Typische Prüfaufgaben umfassen:

  • Erkennung von Rissen auf der Lauffläche und am Spurkranz
  • Inspektion auf Lamination unterhalb der Lauffläche
  • Detektion von Querrissen auf der Außenoberfläche der Radsatzwelle
  • Identifikation von Volumenfehlern in der Radsatzwelle und im Rad
  • Ankupplungskontrolle