Rosenxt zum Nordsee-Gipfel in Hamburg: Offshore-Wind-Ausbau braucht skalierbare Schlüsselkomponenten für Tempo und Resilienz

Wietmarschen-Lohne/ Hamburg – 27. Januar 2026. Anlässlich des Treffens der Nordsee-Anrainerstaaten („Nordsee-Gipfel“) in Hamburg betont Rosenxt die Bedeutung von industrialisierten, robusten Schlüsselkomponenten für den beschleunigten Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa. Neben Netzausbau, Genehmigungen und Investitionssicherheit müsse insbesondere die Umsetzung auf See schneller, planbarer und resilienter werden. In der Praxis bremsen dabei häufig knappe Spezialschiff-Kapazitäten, enge Wetterfenster sowie komplexe Logistik- und Installationsabläufe – gleichzeitig steigen die Anforderungen durch immer größere Turbinen und höhere Lasten. 

„Der Nordsee-Gipfel setzt heute ein wichtiges Signal: Offshore-Wind ist ein zentraler Baustein für Energiesicherheit in Europa. Damit der Ausbau wirklich Tempo aufnimmt, braucht es neben politischen Rahmenbedingungen vor allem skalierbare technische Lösungen, die unter den sehr anspruchsvollen Offshore-Bedingungen zuverlässig funktionieren“, sagt Dr. Judith Weigold, verantwortlich für den Bereich Offshore Wind bei Rosenxt. Offshore-Windparks werden zudem zunehmend Teil der kritischen Energieinfrastruktur Europas. Damit gewinnt neben Geschwindigkeit und Kosten vor allem die Frage an Bedeutung, wie Offshore-Anlagen langfristig widerstandsfähig ausgelegt werden – gegen extreme Umweltbedingungen und steigende Anforderungen an die Betriebssicherheit. 

Xelcor: Fundamentverbindungssystem für extreme Offshore-Bedingungen 
Mit dem erklärten Ziel des Hamburger Treffens, bis 2050 die Offshore-Windenergiekapazität von derzeitigen 9 Gigawatt auf rund 300 Gigawatt in der Nordsee zu installieren – davon ein erheblicher Teil in grenzüberschreitenden Projekten – wächst der Bedarf an standardisierten und belastbaren Komponenten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

Rosenxt ist u.a. in der Offshore-Industrie aktiv und entwickelt mit Xelcor eine hochmoderne Fundamentverbindung für Offshore-Anlagen. Ziel ist es, Offshore-Projekte durch robuste, praxisnahe Verbindungstechnologie besser skalierbar zu machen – mit Fokus auf planbare und kostengünstigere Installation und Zuverlässigkeit im Betrieb. Als passives - Verbindungssystem verbindet Xelcor mithilfe einer Polyurethan-(PU)-Schicht zwei konische Bauteile dauerhaft und hochfest miteinander – etwa zwischen Monopile und Transition Piece oder auch zwischen segmentierten Monopiles. Die Technologie ist für den Einsatz über und unter Wasser sowie in der besonders belasteten Spritzwasserzone ausgelegt und unterstützt so robuste Offshore-Infrastrukturen auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Mit einzigartigen Materialeigenschaften, einer optimierten Lastverteilung durch Polyurethan an der Verbindungsstelle sowie einer skalierbaren Anwendung für unterschiedliche Turbinengrößen und selbst in sehr großen Wassertiefen ermöglicht Xelcor eine schnellere Installation, reduziert den Bedarf an spezialisierten Schiffen und trägt dazu bei, Offshore-Projekte effizienter umzusetzen sowie die Resilienz von Offshore-Gründungsstrukturen zu erhöhen. 

Damit solche Lösungen schneller skaliert werden können kommen, braucht es neben ambitionierten Ausbauzielen auch einen industriepolitischen Rahmen, der Standardisierung, Industrialisierung und Innovation gleichermaßen ermöglicht. Entscheidend ist, dass technische Schlüsselkomponenten schneller in die Anwendung gelangen – damit Offshore-Projekte planbar umgesetzt werden können und Europas Energiesystem resilienter wird. 

„Europa diskutiert heute zu Recht über Ausbauziele und Zusammenarbeit. Entscheidend wird aber sein, wie schnell wir diese Ziele in die Umsetzung bekommen. Dafür müssen Politik und Industrie gemeinsam die Voraussetzungen schaffen – von Standardisierung über einen verlässlichen Rahmen für Innovationen bis Resilienz-Anforderungen für kritische Offshore-Infrastruktur“, so Dr. Weigold weiter. 

Rosenxt - Anja Dietze, Head of Marketing and Communications

Anja Dietze

Head of Marketing & Communications

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