K.U.M. liefert sechs Probenahmesysteme für die biologische Meeresforschung

K.U.M. Umwelt- und Meerestechnik Kiel GmbH hat sechs neue Probenahmesysteme an die SeaPump-Forschungsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, übergeben. Die Instrumente werden künftig für ganzjährige Probenahmen in der mittleren Wassersäule eingesetzt und unterstützen die Forschung in der biologischen Ozeanographie.

Zum Lieferumfang gehören drei Sedimentfallen sowie drei speziell für gelatinöses Zooplankton ausgelegte Fallen. Mit ihnen können wissenschaftliche Teams Partikel und Organismen über lange Zeiträume hinweg unter realen Bedingungen erfassen und analysieren. Die gewonnenen Daten leisten einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis mariner Ökosysteme und klimarelevanter Prozesse.

 

Weiterentwickelte Technik für Langzeiteinsätze

Die bewährte Konstruktion der K.U.M.-Probennehmer basiert auf einem seit rund zwei Jahrzehnten etablierten Design. Für die sechs neuen Systeme wurden jedoch Mechanik und Elektronik umfassend weiterentwickelt. Ein vollständig aus Titan gefertigter Rahmen ermöglicht verschiedene Konfigurationen für unterschiedliche Probenahmeszenarien. Der überarbeitete Flaschenrevolver sorgt zudem für eine zuverlässige und wasserdichte Abdichtung - auch dann, wenn das System bei der Bergung stark geneigt wird.

Auch die neue Elektronikeinheit erweitert die Einsatzmöglichkeiten deutlich: Sie ist für Langzeitmesskampagnen von bis zu drei Jahren ausgelegt und vereinfacht zugleich die Bedienung der Systeme.

Mit der Bereitstellung dieser Instrumentierung unterstützen K.U.M. und die Rosenxt Group die biologische Meeres- und Klimaforschung mit zuverlässigen Technologien für anspruchsvolle Unterwasseranwendungen. Die Übergabe unterstreicht die Kompetenz von K.U.M. in der Entwicklung hochspezialisierter Subsea-Monitoringsysteme für Wissenschaft und Umweltforschung. K.U.M. ist seit Januar 2026 Teil der Rosenxt Group und ergänzt das Subsea-Portfolio mit Lösungen für Tiefsee-Monitoring, Datenerfassung und wissenschaftliche Instrumentierung.